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Am 20.11.2014 hat das Bundesgericht im Urteil 1C_397/2014 (nachzulesen hier) einen wichtigen Grundsatzentscheid zum Raserdelikt gefällt:

Aufgrund einer Gesetzesänderung gelten seit dem 1.1.2013 folgende Geschwindigkeitsübertretungen als Verbrechen:

Wer in einer 30er-Zone mit 70 km/h, in einer 50er-Zone mit 100 km/h, bei Tempo 80 mit 140 km/h unterwegs ist und bei höheren Höchstgeschwindigkeiten (insbesondere Autobahn) 80 km/h zu schnell fährt,

wird mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem bis vier Jahren bestraft. Zudem wird der Führerausweis für mindestens zwei Jahre entzogen. Auch kann der Strafrichter anordnen, dass das Fahrzeug des Täters eingezogen und verwertet wird.

Das Bundesgericht hat in obigem Entscheid nun entschieden, dass diese Geschwindigkeitsgrenzen absolut gelten, was bedeutet, dass nicht auf die individuelle Gefahr auf dem entsprechenden Strassenabschnitt abgestellt wird.

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